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Pelletlager vorbereiten: So gelingt die Lieferung im Herbst

Wer sein Pelletlager vorbereiten möchte, sollte damit nicht bis zum Liefertag warten. Anfang September rückt die Heizsaison näher, und die Termine für das Einblasen werden spürbar knapper. Eine halbe Stunde Vorbereitung entscheidet oft darüber, ob die Lieferung zügig und staubarm abläuft — oder ob unser Fahrer vor einem verstellten Stutzen steht.

Warum sich die Vorbereitung des Pelletlagers auszahlt

Holzpellets werden bei einer Silolieferung über einen Schlauch mit Druckluft in den Lagerraum eingeblasen. Das funktioniert nur schonend, wenn Zufahrt, Anschlüsse und Lagerraum stimmen. Ist etwas nicht vorbereitet, verlängert sich die Standzeit. Und Zeitdruck ist beim Einblasen der schlechteste Ratgeber.

Wir blasen Pellets bewusst mit möglichst niedrigem Druck ein. Das schont die Ware, hält den Staubanteil gering und schützt Ihren Kessel. Genau dafür brauchen unsere Fahrer aber Ruhe und einen sauber vorbereiteten Anschluss. Grundsätzliches zu Qualität und Lagerung finden Sie im Ratgeber zu Holzpellets, Qualität und Lagerung.

Zufahrt und Standplatz für das Lieferfahrzeug

Ein Silofahrzeug ist groß und schwer. Prüfen Sie vor dem Termin, ob die Zufahrt frei ist und das Fahrzeug nah genug an den Einblasstutzen herankommt. Überhängende Äste, parkende Autos oder ein zugestellter Hof sind die häufigsten Bremsen.

Wichtig ist außerdem der Untergrund. Wo ein Fahrzeug mit mehreren Tonnen Ladung stehen soll, muss der Boden tragfähig sein. Frisch verlegtes Pflaster oder eine Sickermulde eignen sich dafür nicht. Im Zweifel klären Sie die Zufahrt kurz am Telefon ab, bevor der Termin steht.

Einblas- und Absaugstutzen: der wichtigste Check

Die Kupplungen am Haus sind der eigentliche Knackpunkt. Beide Stutzen müssen frei zugänglich, unbeschädigt und fest verschraubt sein. Regale, Fahrräder oder gestapeltes Brennholz davor kosten am Liefertag unnötige Minuten.

Schauen Sie sich Deckel und Dichtungen genau an. Sitzt ein Deckel schief oder fehlt eine Dichtung, tritt beim Einblasen Staub aus. Kleine Schäden lassen sich vorab beheben, am Liefertag ist es dafür zu spät. Prüfen Sie auch, ob die Kennzeichnung der beiden Stutzen noch lesbar ist.

Restmenge und Feinanteil im Lagerraum

Schätzen Sie vor der Bestellung ab, wie viel noch im Lager liegt. Die Restmenge bestimmt, wie viel tatsächlich hineinpasst. Niemand möchte, dass eine Lieferung vorzeitig abgebrochen werden muss. Ein Blick durch die Sichtöffnung genügt dafür meist.

Im Laufe der Jahre sammelt sich am Boden Feinanteil an. Das Deutsche Pelletinstitut empfiehlt deshalb, den Lagerraum etwa alle zwei bis drei Jahre beziehungsweise nach zwei bis drei Befüllungen gründlich reinigen zu lassen — am besten dann, wenn er weitgehend leer ist. Der Spätsommer vor der ersten Befüllung ist dafür der passende Zeitpunkt.

Ein Sicherheitshinweis, der ernst zu nehmen ist: Betreten Sie ein Pelletlager nie unvorbereitet. In geschlossenen Lagerräumen kann sich Kohlenmonoxid bilden. Das Deutsche Pelletinstitut rät, den Raum vorher gründlich zu lüften und nie allein hineinzugehen. Für den normalen Füllstandscheck reicht der Blick von außen.

Checkliste für den Liefertag

Kurz vor dem Termin sind es nur noch wenige Handgriffe:

  • Zufahrt frei halten, Fahrzeuge wegstellen, Tor oder Schranke öffnen
  • Heizungsanlage rechtzeitig abschalten, wie es die Anleitung Ihres Kessels vorsieht
  • Beide Stutzen freiräumen und die Deckel prüfen
  • Fenster und Türen im Bereich des Lagerraums schließen
  • Prallschutzmatte gegenüber dem Einblasstutzen auf Sitz und Zustand kontrollieren
  • Eine Person erreichbar halten, die sich am Haus auskennt

Damit ist alles beisammen, was unsere Fahrer brauchen. Der Rest — Schlauchführung, Druck und Absaugung — ist unsere Aufgabe.

Den Liefertermin rechtzeitig vereinbaren

Anfang September sind die Preise bei Heizöl wie bei Holzpellets spürbar in Bewegung. Prognosen sind in einer solchen Lage wenig wert. Was Sie dagegen selbst in der Hand haben, ist der Zeitpunkt Ihrer Bestellung und ein Lager, das bereit ist.

Je näher der erste Frost rückt, desto voller werden die Touren. Wer früh bestellt, hat die größere Auswahl beim Termin. Und wir haben die Zeit, die schonendes Einblasen braucht. Wie die Lieferung in der Region abläuft, lesen Sie im Beitrag zu Holzpellets in Wertingen und im Zusamtal.

Ihren aktuellen Preis sehen Sie jederzeit selbst: Jetzt Pelletpreis berechnen und Liefertermin anfragen. Sie geben Postleitzahl und Menge ein und erhalten Ihr unverbindliches Angebot. Bei Fragen zur Zufahrt oder zum Lagerraum erreichen Sie uns telefonisch unter 08272 / 9 86 98-0.

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Pelletlieferung?

Das hängt von der Menge, der Schlauchlänge und den Gegebenheiten vor Ort ab. Ein gut vorbereitetes Lager verkürzt die Standzeit deutlich. Wir planen den Termin bewusst ohne Zeitdruck, damit die Pellets mit niedrigem Druck und staubarm ins Lager gelangen.

Muss ich beim Einblasen zu Hause sein?

Es sollte jemand vor Ort sein, der sich am Haus auskennt und die Anschlüsse zeigen kann. Ist das nicht möglich, sprechen Sie es bitte vorab mit uns ab. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Zufahrt frei und beide Stutzen zugänglich sind.

Wie viel passt in ein übliches Pelletlager?

Ein durchschnittliches Einfamilienhaus kommt in der Regel mit einem Lager für rund fünf bis sechs Tonnen aus. Entscheidend für die Bestellmenge ist aber die Restmenge im Lager. Prüfen Sie den Füllstand deshalb vor der Bestellung.

Wann sollte ich das Pelletlager reinigen lassen?

Am sinnvollsten ist eine Reinigung, wenn das Lager weitgehend leer ist, also vor der ersten Befüllung der Saison. So lässt sich der angesammelte Feinanteil entfernen, bevor frische Ware darauf liegt. Sprechen Sie uns an, wenn Sie unsicher sind, ob es bei Ihnen so weit ist.

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