Was kostet die Kilowattstunde Wärme bei Heizöl, Holzpellets, Erdgas und Wärmepumpe? Hier sehen Sie die Entwicklung der letzten zehn Jahre — bei Heizöl und Holzpellets mit unseren eigenen Preisen.

Zum Vergleich

Gezeigt wird, was eine Kilowattstunde Wärme kostet — also der Energiepreis geteilt durch das, was die Anlage daraus macht. Ein Öl- oder Pelletkessel bringt rund 88 Prozent der eingekauften Energie als Wärme ins Haus, ein Gas-Brennwertgerät etwa 96 Prozent. Die Wärmepumpe gewinnt aus einer Kilowattstunde Strom mehrere Kilowattstunden Wärme. Erst dadurch sind die vier Techniken überhaupt vergleichbar.

Enthalten sind nur die Energiekosten. Anschaffung, Einbau, Wartung und Förderung kommen hinzu und unterscheiden sich zwischen den Techniken erheblich. Für Ihren aktuellen Heizöl- oder Pelletspreis nutzen Sie den Preisrechner, den CO2-Ausstoß zeigt der Emissions-Rechner.

Wie die Wärmepumpe gerechnet ist

Bei der Wärmepumpe entscheiden zwei Größen über das Ergebnis, und beide schwanken in der Praxis stark. Wir rechnen hier bewusst zurückhaltend.

Als Stromtarif ist der normale Haushaltsstrompreis angesetzt — nicht ein günstiger Wärmepumpen-Sondertarif. Wer einen eigenen Zähler mit reduzierten Netzentgelten nach § 14a Energiewirtschaftsgesetz hat, zahlt spürbar weniger; die Wärmekosten liegen dann rund ein Drittel unter den hier gezeigten.

Als Jahresarbeitszahl sind 3,1 angesetzt. Das ist der Mittelwert, den das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme bei Luft-Wasser-Wärmepumpen in bestehenden Gebäuden gemessen hat — also im Altbau, nicht im Neubau. In gut gedämmten Häusern mit Fußbodenheizung werden höhere Werte erreicht, in unsanierten Gebäuden mit klassischen Heizkörpern auch niedrigere.

Quelle: Alois Killisperger GmbH